24.09.2016 Ankunft in Marokko

Einen Tag früher als erwartet sind wir in Marokko eingetroffen. Richtig gelesen, denn auf meinem Fährticket war Abfahrt 23.09 und Ankunft 25.09 notiert. Endlich hat sich das Rätsel gelöst, warum wir auf einmal einen Tag länger als sonst benötigen. Es handelte sich lediglich um einen Druckfehler.

Alles ging soweit gut! Geschafft!!!

Leider hat der seekranke Hund auf der Fähre die Nacht nicht überlebt. Ich habe heute morgen richtig mitgefühlt mit der Besitzerin. Es wäre für mich undenkbar, wenn ich meine Hundies nicht heile zum Zielort bringen würde. Alle Passagiere mussten vor Ankunft 2h vorab Ihre Kabinen verlassen und auf dem Deck warten. BOB bewies mal wieder sein „rassistisches“ Denken. Europäer werden geknuddelt und Marokkaner verbellt. Das kann ja wieder heiter werden.

Irgendwie habe ich es gemanaged 2 Hunde plus eigenes Gepäck in einer Fuhre von Etage 8 zum Parkhaus im Gedränge von gefühlt mehreren 100 Personen zu bringen.

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Tolles Gefühl mit einem marokkanischem Fahrzeug lokalen Boden zu befahren.

Ein klein wenig mulmiges Gefühl habe ich ja doch in Bezug auf die Zollkontrolle.

Doch es lief besser als gedacht. Die Fahrzeugspuren sind unterteilt in 4 Spuren für ausländische Fahrzeuge und 1 Spur für marokkanische Fahrzeuge. Letztere war leer, wir mussten nur einmal kurz unsere Fahrzeugpapiere vorzeigen und durfen auch schon weiterfahren. Top!

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Nach einem kurzen Hunderaststopp sind wir bei leider großer Hitze bis Tanger Stadt durchgefahren und genießen nun unsere „Stammunterkunft“.

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P.S: Morgen ist Ruhetag angesagt, sprich ich versuche die bisherige Reise auf dem Blog festzuhalten. Für Neugierige: Alle Photos sind bisher schon hochgeladen hier.

 

 

 

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12.09.2016 Pressemitteilung Infoabend e-Sternfahrt zum Klimagipfel Marokko

ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG

PRESSEMITTEILUNG

e-Sternfahrt Zürich –  Klimagipfel COP 22 Marokko

Am Dienstag 14.09.2016 findet die erste Infoveranstaltung zur geplanten e-Sternfahrt zum Klimagipfel COP 22 nach Marrakesch, Marokko statt. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr bei TWIKE Zürich in der Winterthurerstrasse 281,CH- 8057 Zürich statt. Referenten sind Louis Palmer und Silvia Brutschin, welche sich gerade mit einem TWIKE auf den Weg nach Marokko macht und in Zürich einen Lade-&Übernachtungsstopp einlegt.

Infoabend e-Sternfahrt COP 22 Marrakesch bei TWIKE Zürich 14.09 um 19 Uhr.jpg

Der diesjährige Klimagipfel COP 22 findet vom  7. – 16. November in Marrakesch, Marokko statt. Das ursprünglich in der Schweiz erfundene TWIKE hat sich ebenso wie Bertrand Piccard, Pilot des Schweizer Solarflugzeuges Solarimpulse in diesem Land bereits einen Namen gemacht. Das TWIKE hat in Marokko als erstes zugelassenes E-Fahrzeug erneut Pioniergeist gezeigt.  Auch der Schweizer Louis Palmer wird mit seinem geplanten Guinness-Weltrekord während des COP 22 seinen Bekanntheitsgrad vergrößern. Im Zuge seines WAVE Earth Projekts werden derzeit noch E-Piloten & Fahrzeuge gesucht, welche seine von Schülern weltweit erstellten Karten mit Klimaversprechen nicht nur emissionslos nach Marrakesch bringen, sondern auch beim Weltrekordversuch selbst mitwirken und vielleicht sogar eine Runde auf der Formel E vor Ort drehen können. Es sprechen also viele Gründe eine elektrische Sternfahrt zu unternehmen.

sternfahrt_6

Kontaktpersonen:

  • Bechtiger Motors

Thomas Bechtiger

Winterthurerstrasse 281

8057 Zürich, Switzerland

Phone: +41 44 311 48 30

info@bemoto.ch

 

  • Silvia Brutschin

marokko@twike.com

http://www.twikingfuture.de

12.09.2016 Deutschland-Marokko die 6.!

Liebe twikingfuture Freunde, es ist mal wieder soweit. Bevor überhaupt von der letzten e-Reise fertig berichtet werden konnte, fängt auch bereits die Nächste an.

Doch wer es nicht erwarten kann, bisselbstverständlich noch von der letzten einzigartigen Reise berichtet wird, kann sich einen Eindruck vorab über die Fotosammlung auf Flickr holen.

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Der zweimonatige Sommer 2016 in Deutschland war definitiv zu kurz und zu arbeitsintensiv. Doch unter anderem wurde neben der regulären Arbeit auch die erneute TWIKE Reise vorbereitet, welche dieses Jahr wegen zahlreichen Events vorverlegt wurde.

Anbei der aktuelle Eventplan:

14.09.2016: Informationsabend über die geplante e-Sternfahrt von e-Mobilisten nach Marokko zum Klimagipfel bei TWIKE Zürich in der Schweiz.Referenten: Louis Palmer und ich:-)

20./21.09.2016: Gipfel der Leichtelektrofahrzeuge LEV in Barcelona. Mein erster Auftritt als Speakerin. 20 Minuten auf Englisch, ich bin gespannt:-)

14.-16.10.2016: Teilnahme beim Moroccan Solar Festival in Ouarzazate

12.11.2016: E-Mobilisten Treffen in Marrakesch zum Klimagipfel COP 22 in Kombination mit einem Weltrekordversuch von Louis Palmer. Louis möchte gerne über 40.000 Versprechen von Schülern weltweit in einem 1.5 Grad Erderwärmungssymbol auslegen. Solarimpulspilot Bertrand Piccard wird ihn hierbei unterstützen und wenn alles gut ist, dürfen wir sogar beim Formel E mit dabei sein.

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Zurück zur morgen stattfindenden elektrischen Reise. Eigentlich komme ich mir vor wie ein „alter Hase“ im längeren Reisen mit einem E-Fahrzeug. 5x Deutschland – Marokko und einmal Deutschland – Island – Deutschland, ist das nicht Erfahrung genug?

Nein, denn diese Reise wird anders. Es ist das erste Mal, das ich alleine mit ZWEI Hunden verreise in EINEM TWIKE. Ich bin nervös und aufgeregt zugleich.

Eine weitere Besonderheit ist, dass ich mit einem „historischem“ Fahrzeug unterwegs bin, nämlich mit dem ersten in Marokko zugelassenem E-Fahrzeug. Aktuell werden die letzten Folierungskunststücke an diesem TWIKE vollbracht. Ich kann es kaum erwarten Euch morgen Fotos davon zu zeigen. Anbei ein Versuch von Photoshop:-)

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Ich habe Euch ja noch überhaupt nichts von EPAMAROC  (E-Pionnier Au Maroc = E-Pionierin in Marokko) erzählt. Mein nächstes Projekt. Doch jetzt erstmal weiter packen, mehr dazu unterwegs.

Morgen steht eine fast 300km lange Fahrt an. Bis morgen Abend!

Wer auf Facebook unterwegs ist, kann sich ja gerne mal mit der E-Pionnier Au Maroc anfreunden und hoffentlich mehrfach am Tag in französischer Sprache Neuigkeiten von unterwegs erfahren:-)

Für die nicht Facebook-Freunde unter Euch, aktuelle Bilder gibt es immer hier.

 

Mi – 22.06. – Tanger – Tanger Med: 40km

Letzter Tag in Marokko! Unsere Fähre fährt erst um 23 Uhr und die Temperatur um 8 Uhr morgens kündigen wieder einen sehr heißen Tag an. Schade! Auf Grund der Temperaturverhältnisse wagen wir es auch heute nicht das Tierprojekt „Le Sanctuaire de la Faune de Tanger“ 30km von Tanger Richtung Inland zu besuchen. Für alle Tierbegeisterten unter Euch, empfehlenswert!

Aufbruchsstimmung gegen 15 Uhr. Immer noch viel zu warm, doch selbst TWIKE Hund BAYDA kennt mittlerweile die natürliche Klimaanlage des TWIKE:-)

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Wir gehen ein Risiko ein mit dem späten Aufbruch, denn es ist Ramadan und alle Behörden etc. schließen gewöhnlich gegen 15 Uhr. Doch in meinem Inneren bin ich davon überzeugt, dass ein internationaler Hafen 24h/7T geöffnet haben muss. Auch bei meiner Ankunft im letzten November kam die Fähre um 2 Uhr morgens an und es war kein Problem noch die notwendigen Stempel für unsere Zollpapiere zu erhalten.

Wir lassen uns auf dem Weg Zeit und genießen die herrliche Fahrt direkt am Meer entlang. Die Hunde erhielten mehrmals Auslauf und wir deckten uns in den Dörfern mit notwendigem Proviant ein.

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Je näher wir dem Hafengelände kommen, desto unangenehmer wird mein Bauchgefühl. Es handelt sich mal wieder um mehrere Sonderfälle, die wir bei Zoll und Polizei vorzutragen haben.

  1. Polizeikontrolle: Ich habe ein wichtiges DIN A4 Dokument dabei, welches mir eine Verlängerung meines Visas bestätigt. Und nur dieses Dokument erlaubt die Verlängerung, welche in keinem System vorab eingetragen werden konnte.
  2. Zollkontrolle: Ausnahmesituation, das es sich bei den Fahrzeugen nicht um Privatfahrzeuge handelt und ich unbedingt einen Stempel benötige, welcher bestätigt, dass die Fahrzeuge auch wirklich das Land verlassen haben.

Wir nähern uns dem Hafengelände. Erster Schritt: Fährtickets beschaffen.

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Der einfachste Schritt ist geschafft.

Jetzt fängt es bereits an kompliziert zu werden. Mein Begleiter muss durch die normale Polizeikontrolle. Nach der Polizeikontrolle kommt der Zoll, jedoch nur für Privatpersonen, meine Fahrzeuge sollten aber durch den „LKW-Zoll“, der sich mindestens 5 km weiter befindet. Aber einmal durch die Polizeikontrolle geht es direkt zum „normalen“ Zoll, kein Weg zurück. Na ja, letztes Jahr ist es mir gelungen auch dort den gewünschten Ausfuhrstempel zu erhalten, wir versuchen es.

Das erste Hinternis kommt schneller als gedacht: Meine Visaverlängerung (das besagte DINA4 Dokument) ist unauffindbar. Mein Bauchgrummeln wird stärker, ist mir doch bewusst, dass es schon Fälle gab, wo Personen die besagten 1000km nach Agadir zum Ausstellungsort wieder zurückfahren mussten, um sich ein weiteres Papier ausstellen zu lassen…Nach einstündiger Suche gebe ich auf. Ich soll beim zuständigen Polizeichef im Hauptgebäude (wieder mehrere km weiter) vorbeischauen. Kleiner Hoffungsschimmer.

Nun geht es erstmal weiter zum Zoll. Bitte aussteigen! Grummel. Erst sieht es gut aus, doch dann greift der Zollbeamte zum Telefonhörer. Unbedingt notwendig beim „LKW-Zoll“ vorbeizuschauen. Grrr, es ist jetzt 18:30 Uhr. In einer Stunde ist Fastenbrechen und dann essen ALLE Marokkaner und JEDER Schalter wird unbesetzt sein. Kein Problem, die Fähre fährt ja erst um 23 Uhr!!!

Wir bekommen eine Sondererlaubnis, das innere Hafengelände wieder zu verlassen. Mehrere Km weiter befindet sich unser neuer Anlaufpunkt. Mit unseren „Mini-LKWs“ werden wir noch nicht mal reingelassen. Ich steige aus, setze mich bei der Kontrolle mit meinen Dokumenten durch und darf das Gelände betreten. Der Zoll macht mir eindeutig klar, dass nach 17 Uhr niemand mehr am Schalter sich zuständig fühlt und ich morgen nochmal kommen sollte. Daraufhin machte ich darauf aufmerksam, dass der „andere“ Zoll sie ja gerade telefonisch über unser Kommen verständigt hat…und da standen 5 Zollbeamte!!! Niete. Ich kenne diesen Ausdruck bei marokkanischen Beamten. Da kommt man nur noch weiter auf höherer Etage. Nein, der Chef wäre auch erst morgen wieder da. Glatt gelogen!!!

Unsere einzige Möglichkeit ist jetzt wieder zum 1. Zoll mehrere km zurückzukehren. Grrr. Der Polizeischef liegt auf dem Weg und wenn wir uns beeilen schaffen wir Ihn noch vorm Fastenbrechen zu erreichen. Noch 4h bis die Fähre ausläuft, alles gut…hoffentlich!

Nach einiger Zeit finde ich den Polizeichef. Ein junger und dynamischer Mensch. Ich habe ein gutes Gefühl. Ich lege kurz meine 2 Probleme dar. Er meinte, das Zollproblem wäre das kleinere. Ich protestiere, da wenn der Zoll nicht mehr arbeitet, käme ich ja vor morgen nicht mehr weg. Es wird mir klar gemacht, dass hier nicht nur die Polizei 24h arbeitet sondern auch der Zoll. Er sucht seinen Zollfreund in diesem Hauptgelände auf, der ihm das auch nochmal bestätigt. Dann ist Ramadanbrechen. Er läd uns freundlich ein mit ihm zu Essen und das Eis ist gebrochen.

Nach dem Essen gehen wir das größere Problem an. Denn ohne meine DIN A4 Unterlage gibt es keine Ausreise für mich, das lies er sich auch nochmal bestätigen. Keine Ausnahme möglich, auch nicht unter freiwilliger Bezahlung einer Strafe wegen Überschreitung der 90 genehmigten Tage. In diesem Fall müsste es erst am nächsten Tag vor Gericht gehen. Er kommt  mit zum TWIKE, um auch nochmal persönlich alle Schriftstücke durchzugehen. Nachdem er sich überzeugt hat, dass das gesuchte Dokument wirklich nicht vorhanden ist wird, die Polizeistation in Agadir kontaktiert. Das Problem ist, dass nach dem Fastenbrechen alle entweder in der Moschee sind oder bei Familien. Auch hat er den Eindruck, dass diverse zuständigen Polizisten nicht arbeiten wollen. Mehrfach betont er, dass er ja auch am Arbeiten sei. Er braucht dringend eine Bestätigung, dass das besagte Dokument ausgestellt wurde. 20: 30. Noch 2.5h. Ich habe einen Freund beim Militär in Agadir. Militär und Polizei sind verknüpft und verständige diesen parallel. Er teilt mir ebenfalls mit, dass es hoffnungslos wäre, da niemand mehr im Büro wäre, schon gar nicht bei der „Zivilpolizei“ aber er würde ebenfalls sein Bestes versuchen. Uff. Eine Stunde später noch immer keine Antwort von der Polizei aus Agadir, auch ist das Zollproblem noch nicht gelöst. Mein Begleiter wird nervös, ich auch. Der Herr Polizeichef bleib gelassen und ruft nun die nächsthöhere Stelle in Agadir an. Ich teile ihm mit, dass die zuständigen Beamten während Ramadan selbst nur bis 13 Uhr arbeiten. Daraufhin lacht er und sagt, auch die Polizei in Agadir würde 24h arbeiten. Um 22 Uhr kommt endlich eine vage Zusage!!! Noch 1h für die Fähre. Bis zur Zollstelle sind es 5km zu fahren, anschließend zum Ablegehafen der Fähre erneut 7km. Die Ablösung des Polizeichefs kommt pünktlich um 22 Uhr, doch er erklärt sich bereit auch nach Feierabend noch unseren Fall abzuklären. 22:20 Uhr und die erhoffte Bestätigung aus Agadir ist immer noch nicht eingetroffen. Mein Begleiter gibt auf und sucht bereits die nächste Fährverbindung nach Italien. Ich kämpfe weiter und dränge endlich zum Zoll zu fahren. Der Polizeichef würde lieber noch die Bestätigung aus Agadir abwarten, denn Zollpapiere ohne meine Visaverlängerung würden nichts bringen. Schlussendlich ist er aber sogar bereit sich in mein TWIKE  zu setzen und zum Zoll zu fahren. 22:50. Die Fähre fährt in 10 Minuten ab. Er ruft den zuständigen Polizisten ab um die Fähre noch weitere 10 Minuten aufzuhalten. Die offizielle Bestätigung ist nun aus Agadir eingetroffen. Aber wie schaffen wir 7km mit dem TWIKE in 20 Minuten plus erforderliche Zolldokumente? Ich hoffe auf ein Wunder, in Marokko ist manchmal so einiges möglich!!! Ich traue meinen Augen nicht, der Zoll arbeitet!!!! Eine Schlange vorm Schalter, wir stellen uns an. Dann müssen die Fahrzeuge vorgeführt werden. Anschließend müssen  Dokumente kopiert werden, von uns. Der Kopierer befindet sich 200m weiter. Erneute Schlange. In der Zwischenzeit ist es 23:10. Der Polizist an der Fähre wird erneut angerufen, er solle die Fähre noch weitere 10 Minuten aufhalten. Aber ich schaffe doch keine 7km mit dem TWIKE in 10 Minuten….grrrr. Die Dokumente werden kopiert, nun schnell zurück zum Sachbearbeiter. Schlange!!! Grrr. Dann fehlte noch ein weiteres kopiertes Dokument. Also zurück zum Kopierer. 23:30. Unglaublich wie ich das alles gerade aushalte. Spannung pur. Endlich haben wir alle Dokumente. Schnell ins TWIKE und bereits am 1. Kreisel im Hafengelände werden wir angehalten und nach den Papieren gefragt. Erst als die Polizeibeamten Ihren Chef erkennen dürfen wir ohne größeres Prozedere weiterfahren. Das ganze wiederholt sich dann noch mehrere Male. Um 23:45 erreichen wir den Zielhafen und vor uns ist gerade die Fähre abgefahren, bereits 3m vom Ufer entfernt. Ich fühle mich wie in einem schlechten Film. Wir haben alles erreicht und dann diese Abschlussszene.

Schade, ich habe innerlich auf ein Happy End gehofft. Dann kommt ein Hafenarbeiter und klärt uns auf, dass das nicht die Fähre nach Italien wäre. Was???? Ok, das Rennen geht weiter. Mein Begleiter nimmt, warum auch immer, zuerst die Fahrt auf und fährt willkürlich an den nächsten Kreisel und dort rechts ab. FALSCHER Weg. Der Polizeichef fängt nun auch an zu schwitzen. Ich bestehe darauf, dass wir erst zur Fähre fahren. Ungern möchte ich miterleben, dass die richtige Fähre direkt vor uns aufbricht. Kurze Uneinigkeit. Es wäre wohl noch ein Stück zu fahren und das 2. TWIKE wäre im Hafen verloren. Ok, er steigt aus und versucht das 2. TWIKE zu Fuss einzuholen und ich drehe um, um zur richtigen Fähre zu fahren. Kurze Zeit später sehe ich das 2. TWIKE mir entgegenkommen, ebenfalls auf Suche nach mir. Nun fehlt aber der Polizeichef. 24 Uhr. Doch da kommt auch schon der Polizeichef angerannt und in mein TWIKE gesprungen. Mit Tempo 80 geht es bei erlaubten 40km/h nun zum richtigen Kai und siehe da, die Fähre steht noch da!!! UNGLAUBLICH.

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Versteckte Kamera? Nein, real!!! Es ist in der Tat schwierig, das Erlebte hier in „wenigen“ Sätzen wiederzugeben. Wir als auch der Polizeichef werden diese Szenen noch sehr lange in uns behalten. Der Polizeichef hat mir auch schon einen Ehrenplatz für das gefaxte Dokument aus Agadir an seinem Schreibtisch versprochen…

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahreskalender 2016

Das Jahresende naht und dieses Mal gibt es nicht nur ein Jahreskalender sondern gleich drei zur Auswahl. Hoffentlich genug, um für die Liebsten eine gute Entscheidung zu treffen:-).

  • TWIKE Maroc Kalender 2016

Ein wunderbares TWIKE Jahr 2015 neigt sich zu Ende. Marokko gehört neben Island zu meinem Favoritenländer zum twiken. Seht selbst:

Cover

Größe: DIN A5/A4

Stückzahl: individuell

Preis: Bis 12.12 via Sammelbestellung  (E-Mail an: sales@twike.com) DIN A4 19,90 € = 9,95 €

 

DIN A5 18.90€ / DIN A4 19.90€

Bestellung:

Online hier

Über Buchhandel:

Format DIN A5 Tisch: TWIKE Maroc 2016 – E-Pionier in Marokko (Tischkalender 2016 DIN A5 quer) / ISBN 978-3-664-77927-7

Format DIN A4 Wand: TWIKE Maroc 2016 – E-Pionier in Marokko (Wandkalender 2016 DIN A4 quer) / ISBN 978-3-664-77926-0

  • Lucky e-Pioneer Doggies 2016

Was habe ich für tolle 2 Hunde in Marokko gefunden, welche mir jeden Tag soviel Freude bereiten. Das TWIKE ist auch Ihnen als auch vielen weiteren Hunden vor Ort ans Herz gewachsen. Der ein oder andere Strassenhund wird nämlich in Marokko elektrisch zum Sterilisieren gebracht. Ganz großes Glück haben wenig andere, welche gleich elektrisch bis nach Deutschland fahren dürfen, um dort ein neues Leben anzufangen. Mein „Gewinn“ an diesem Kalender geht natürlich an das Hundesterilisationsprojekt in Agadir (www.tierhilfemarokko.ch).

Unbenannt

Größe: DIN A5/A4

Stückzahl: individuell

Preis: Bis 12.12 via Sammelbestellung  (E-Mail an: sales@twike.com) DIN A4 19,90 € = 9,95 €

 

DIN A5 18.90€ / DIN A4 19.90€

Bestellung:

Online hier

Über Buchhandel:

Format DIN A5 Tisch: TWIKE Maroc 2016 – E-Pionier in Marokko (Tischkalender 2016 DIN A5 quer) / ISBN 978-3-664-77927-7

Format DIN A4 Wand: TWIKE Maroc 2016 – E-Pionier in Marokko (Wandkalender 2016 DIN A4 quer) / ISBN 978-3-664-77926-0

  • TWIKE Iceland Kalender 2016

Elektrisch rund um Island – mit dem TWIKE. Leider gab es 2015 keine erneute Wiederholung der Reise, aber eine erneute elektrische Umrundung ist für 2017 mit TWIKE 3 & TWIKE 5 geplant. Interesse?:-)

Dafür gibt es diesen Kalener aber auch gleich in 3 Formaten.

TWIKE Iceland klein

Größe: DIN A5/ A4/ A3

Stückzahl:  individuell

Preis: Bis 12.12 via Sammelbestellung  (E-Mail an: sales@twike.com) DIN A4 19,90 € = 9,95 € / DIN A3 29,90 € = 19,45 €

Ab. 12.12 siehe Bestellung

Bestellung:

Online hier

Über Buchhandel:

Format DIN A5 Tisch: TWIKE Iceland – Elektrisch rund um Island (Tischkalender 2016 DIN A5 quer) / ISBN 978-3-664-77785-3 18,90€

Format DIN A4 Wand: TWIKE Iceland – Elektrisch rund um Island (Wandkalender 2016 DIN A4 quer) / ISBN 978-3-664-77786-0 19.90€

Format DIN A3 Wand: TWIKE Iceland – Elektrisch rund um Island (Wandkalender 2016 DIN A3 quer) / ISBN 978-3-664-77784-6 29.90€

 

Ankunft in Südmarokko

Angekommen! Am vergangenem Wochenende sind wir nach einer 16-tägigen Fahrt ab Deutschland endlich an der Destination Agadir, Südmarokko, angekommen. Es war erneut eine einzigartige und mit Sicherheit unvergessliche elektrische Reise.

Mittlerweile sind alle meine Bilder auf der Flickr Seite hochgeladen. Aktuell bin ich gerade mit deren Beschriftung beschäftigt und es werden noch einzelne Schnappschüsse von den TWIKE Piloten Gudrun & Rainer hinzugefügt werden.

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Fast am Zielort Agadir eingetroffen.

Anschließend werden die Tagesberichte geschrieben und auf den Blog nachträglich hinzugefügt. Ganz wichtig: Ein ganz großes Dankeschön an geeigneter Stelle an all die Personen, welche uns vor als auch während der Reise zur Seite standen. Auch haben wir unterwegs viele neue und interessante Bekanntschaften gemacht, welche ebenfalls gepflegt werden sollten.

Rainer sitzt seit Montag wieder im Büro im weißen Deutschland, während sich Gudrun bereits erneut ins Getümmel gestürzt hat. Aktuell ist sie auf einer privaten Sightseeingtour in Marrakech während sich auch bei mir wieder das tägliche Arbeitsleben einpendelt.

Bis zum nächsten Sommer werden die TWIKEs viel erleben in Marokko und mit Sicherheit mit neu erworbenen Kenntnissen in Deutschland eintreffen. Ob es dann wohl schon seinem neuen großen Bruder, dem TWIKE 5 von seinen Erfahrungen in Marokko berichten kann? Wir sind alle sehr gespannt und wünschen der Firma TWIKE während unserer Abwesenheit ein gutes Gelingen! Die Welt braucht mehr effiziente Leichtelektromobile!

 

 

 

 

Zwischen Europa und Afrika

Hallo zusammen,

kurze Meldung von uns. Allen geht es gut. Wir genießen die Fahrt auf der Fähre und werden heute noch Marokko erreichen. Weitere Blogmeldungen sobald bessere Internetverbindung.

Bye Bye Europa, welcome Africa!

Eure Crew TWIKE Maroc Expedition 2015/2016

P.S: Unsere Bilder Sammlung auf flickr ist übrigens zur Zeit aktueller als der Blog…

13.11.2015: Chiavenna – Chiasso: (81km) – Dorno (101km) – 15050 Tortona/Alessandria (35km): 217km

Früh morgens geht es los. Ein erneuter „200km“ Tag steht an. Dieses Mal jedoch ohne Alpenüberquerung. Gestern scheint der „Monstertag“ der gesamten Reise gewesen zu sein und wir haben ihn meisterhaft bewältigt. Jetzt sind wir für alles gewappnet, selbst für den marokkanischen Zoll (Gudrun hat vor der Alpenüberquerung schlecht geschlafen, mir schafft die bevorstehende Zollüberquerung unruhige Momente…)

Nach nicht langer Fahrt erreichen wir den „magischen“ Comer See. Toll. Sehr lange dürfen wir an seiner Seite entlangfahren, wenn auch größere Abschnitte dabei untertunnelt sind.

Unser erster Ladehalt führt uns zurück in die Schweiz. Richtig gelesen, denn dort haben wir nochmals die Möglichkeit, innerhalb des einzigartigen Park&Charge Systems unser TWIKE aufzuladen. Leider glänzt die italienische Ladesäulenkarte  nur so von weißen Flächen…Speziell für diesen Ladehalt transporieren wir den notwendigen Park&Charge Schlüssel bis nach Marokko. Beim Park&Charge Halt in Chur hätten wir den Schlüssel nicht extra mitnehmen müssen, es hätte sich auch eine andere Lösung gefunden.

Das schweizerische Chiasso liegt direkt hinter der italienische Grenze. Wir üben also bereits schonmal die „Zollüberquerung“ für Marokko:-).

Die angekündigte Ladesäule finden wir zugleich:

Ladestopp Italien

Doch einer der beiden vorhandenen Parkplätze ist bereits belegt. Kein Problem für das TWIKE, bekommen wir doch  zwei TWIKE auf einen Parkplatz gestellt und 3 Anschlüsse stehen ebenfalls zur Verfügung. Done!

„Gudrun, hol doch mal bitte den Schlüssel“. Gesagt, getan, wir haben alles parat, es kann losgehen. Ich nehme den Schlüssel in Empfang, stecke ihn in das Schloss und…der Schlüssel lässt sich nicht umdrehen. Wie jetzt…das gibt es doch nicht. Der Schlüssel hat doch immer bisher gepasst. Jeder von uns probiert es bestimmt 5 Mal ohne Erfolg. Ich greife zum Telefon und rufe die angezeigte Nummer an. Fehlanzeige, die Nummer existiert nicht mehr. Es ist bereits kurz vor 12 Uhr mittags. Auf der Parkscheibe des nebenan ladenden E-Fahrzeuges steht Ankunftszeit 10 Uhr. Mmh, ob der Besitzer wohl zur Mittagszeit zurückkommt? Es ist schließlich die italienische Schweiz, da könnte doch eine obligatorische Mittagspause einberechnet werden, oder? WOW! Gedacht und schon stand der Besitzer neben uns. Er ist so nett und lässt und die Steckdosen frei zugänglich. Doch Moment, wir sind doch keine „Stromschmarotzer“. Wir haben doch ebenfalls DEN Schlüssel und der kostet ebenfalls eine 3stellige Jahressumme. Wir vergleichen beide Schlüssel, auf beiden steht KARABAG plus die gleiche Nummer. Optisch sieht er auch gleich aus. Verwirrt probiert jetzt auch der Besitzer unseren Schlüssel. Doch kein Erfolg. Ok, unsere TWIKEs laden mittlerweile, doch ohne Schlüssel können wir den Schutzdeckel der Ladesäule nicht mehr alleine aufbekommen. Und der Deckel rastet automatisch ein.

Doch anbei unsere Lösung (nicht Lachen!, es war „Notwehr“):

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Genau, man nehme eine Plastiktüte, welche verhindert, dass das Schloss mitsamt unseren Kabeln einklickt. Es wird doch keiner so frech sein, und während unserer Abwesenheit unsere „provisorische“ Schlüsselattrappe kappen? Denn wir sollten ganz voll laden, sprich wir rechnen mit mind. 3h Ladeaufenthalt. Den nächsten Ladehalt gibt es erst in 100km Entfernung, und einen Großteil davon werden wir auf der Autobahn zubringen.

Alles ging gut. Ca. 3h später fahren wir weiter Richtung Teslaladestation über die italienische Autobahn an Mailand vorbei. Autobahn? Wir gehörten in der Tat zu den schnelleren Fahrzeugen. Ich hätte nicht vermutet hier soviele Fahrzeuge mit 70km/h Geschwindigkeit anzutreffen und vor allem keine „Schlaglochpiste“.

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Was für eine Fahrt. Einmal die falsche Ausfahrt genommen, einmal das TWIKE verloren und am Ende ging doch noch alles gut. Wirklich?

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Ok, hier sind wir falsch am Platz. Noch sind die Tesla-Ladesäulen anderen E-Fahrzeugen nicht zugänglich, dafür gibt es aber genau gegenüber die E-Tankstelle für „alle“:

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Doch scheint diese oder aber unser Typ 2 Stecker nicht zu funktionieren…wir wissen es nicht. Aber wir wissen, dass unser Typ 2 Stecker bisher immer funktioniert hat…doch gibt es wohl unterschiedliche „Normen“ in Bezug auf eine Typ-2 Ladesäule und nicht jeder Typ 2 Stecker kommt mit jeder Norm zurecht (habe ich das jetzt richtig verstanden?).

Mmh und jetzt? Wir haben doch noch ca. 35km zu fahren. Ein Großteil hiervon über die Autobahn und für zumindest das letzte Drittel werden wir in die Nacht hineinkommen. Also ist auch das Licht gefragt. Wir brauchen eine Lösung. Da alle Ladestationen im Vornerein geplant sind, habe ich auch keine italienischen Adapter dabei (ja, in Italien gibt es meisstens noch andere Steckdosen…). Es bleibt uns trotzdem nichts anderes übrig als an der Raststätte nach einer „Notlösung“ für uns zu fragen.

Und bevor ich überhaupt nachfragen kann, sehe ich ganz versteckt hinter zwei Mülltonnen eine rote und blaue CEE. Mal wieder zu früh gefreut. Sie funktioniert nicht…doch genau nebenan gab es dieses Duo nochmal. Funktionierend! Würde uns der Tankstellenbesitzer ein Strich durch die Rechnung machen? Nein, grünes Licht! Was für ein aufregender Ladetag heute!

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Geschafft, alles gut, oder? Wir erreichen Tortona bei Dämmerung und wenigen Restkilometern. Doch scheinen wir noch nicht beim Ziel angekommen sein. Die ausgesuchte Unterkunft, Agriturismo Montegualdone,  liegt nämlich direkt auf dem Hausberg!!! Dieser extrem steiler Anstieg war nicht eingeplant. Mit viel Pedalkraft erreichen wir mit hohem Adrenalinspiegel endlich die Destination des Tages.

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Leider haben wir uns erneut zu früh gefreut, denn die angebotene Steckdose scheint nicht für 2x 4A gewappnet zu sein. Nachdem ich einen Ladestopp beim obligatorischen Check festgestellt hatte, ging es also erst mal mit 1x4A weiter. Ich werde mir meinen Wecker stellen um früh im Morgengrauen die Fahrzeuge umzustecken.

Und endlich endlich sitzen wir vor der verdienten Rotweinflasche und lassen uns vom italienischen Essen verwöhnen. Der Adrenalinspiegel sinkt!

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Jetzt nur noch die Hunde rauslassen und ab ins Bett. Wirklich?

Während die Hunde Ihre Runde drehen, schaue ich nochmal nach dem ladendem TWIKE. Alles gut! Super! Jetzt aber schnell wieder ins Haus. Doch wo ist Bayda? Ich suche, pfeife, friere…keine Bayda in Sicht. Verzweifelt bringe ich Bob ins Zimmer und nehme mir eine Taschenlampe für die Suche mit. Bayda entfernt sich sonst nie. Geht denn dieser seltsame Tag nie zu Ende? Bisher ging doch trotzdem immer noch alles gut…Bayda wo bist du? Ich suche fast noch eine halbe Stunde und auf einmal stand sie neben mir. In Gedanken habe ich bereits die Fähre ohne uns abfahren sehen…

Es ist jetzt halb 2. Um 6 klingelt der Wecker…das TWIKE läd gut. Es sollte jetzt aber auch nichts mehr schief gehen und morgen werden wir ganz bestimmt entpannt auf der Fähre nach Marokko ankommen. Wirklich?

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Sämtliche Bilder der Tour sind mittlerweile hier zu sehen.

 

 

12.11.2015: Lindau– Chur(94km) – St. Moritz (77km) – Chiavenna (50km): 221km

Sehr früh morgens im dichten Nebel verlassen wir Lindau so wie wir es tagsdarauf vorgefunden haben.

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Nicht nur ein langer TWIKE Tag von über 220km liegt vor uns, es gilt ebenfalls die Schweizer Alpen zu überwinden. Heute werden wir die Schweiz durchfahren und am Abend bereits in Italien ankommen.

Unser erster Ladestopp befindet sich in der Schweiz bei Josias Gasser Baumaterialen AG. Es ist eine Park&Charge Ladestelle, das bedeutet, dass es hierfür einen bestimmten Schlüssel gibt, welchen wir natürlich dabei haben.

Herr Josias Gasser ist ebenfalls ein langjähriger TWIKE Fahrer, doch wurde uns schon zuvor gesagt, dass er leider bei unserer Ankunft bei einer Tagung ist. Schade, gerne hätten wir sein grünes TWIKE mit in unsere Fotosammlung aufgenommen. Und wie es der Zufall wollte, ist das grüne TWIKE beim Einstecken dann doch noch an uns vorbeigeprescht, leider wahrscheinlich zu schnell um uns zu sichten. Wiedersehen macht Freude!

Ein wunderbarer Ladehalt. Zum weiterempfehlen! Während dem Ladeprozess gehen wir mit Bob & Bayda am nahegelegenen Fluss erstmal spazieren und lassen uns anschließend im nahegelegenen Gasthof verköstigen. Lecker!

Gestärkt sind wir bereit die Alpen zu erzwingen. Direkt nach Chur beginnt auch schon der Aufstieg nach St. Moritz. TWIKE Pilotin Gudrun hatte anfangs noch Bedenken, schließlich ist es Ihre erste Bergfahrt, doch auch Sie genießt das herrliche Panorama und das tolle Wetter.

Und là voila, sind wir auch schon auf dem Julierpass. Toll!

Jetzt ist es nicht mehr weit bis nach St. Moritz, wo wir uns schon drauf freuen, via Tempomat die Rekuperationsbremse fast 50km lang zu betätigen!

Mit wieder aufgeladenen Batterien erreichen wir somit Italien und werden auch bereits in unserer Unterkunft in Chiavenna erwartet. Leider sind die Tage kürzer im Winter doch wir lassen uns nicht nehmen nochmals loszuziehen mit einem TWIKE. Neben einer tollen Pizza gehen wir noch mit dem TWIKE auf Stadtsightseeingtour. Was macht es für einen Spass mit dem TWIKE durch die schmalen Gassen der Altstadt Chiavenna durchzufahren!

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11.11.2015: Laichingen – Bad Waldsee(77km) – Lindau (51km): 130km

Nach unserer anstrengenden „Bergfahrt“ von gestern stehen heute „nur“ 130 km an. Morgens früh zum „Aufwärmen“ für die anstehende TWIKE Fahrt gemütliches Jogging mit den Doggies, danach ein stärkendes Frühstück und erst gegen 11 Uhr !!! sind wir abfahrtsbereit. Schließlich wollen wir es gemütlich angehen. Besten Dank an dieser Stelle an den Heidehof. Als mittlerweile „Campingplatzexpertin“ kann ich diesen 5 Sterne Campingplatz mitsamt Blockhütten sehr weiterempfehlen. Er ist nicht nur hundefreundlich, sondern auch dem TWIKE sehr angetan. Ohne Probleme konnten wir die zwei Fahrzeuge an den Steckdosen der Blockhütte aufladen. Und nicht zu vergessen, aufmerksames und freundliches Team. Spitze!

 

Bereits 77km später erreichen wir über schöne & ruhige Landwege Bad Waldsee. Das Hotel-Landgasthof Kreuz geht mit gutem Vorbild voran. Neben einer 1A-Küche bietet es nämlich ebenfalls Strom für E-Fahrzeuge an. Ist bestimmt auch ein guter Übernachtungstipp!

 

Direkt nach dem Essen fahren wir weiter, denn für die heutige Tagesreichweite von „nur“ 130km haben wir nur nochmal „auf Nummer sicher“ nachgeladen. Eigentlich hätten wir es auch ohne Ladestopp schaffen sollen.

Kurze Zeit später erreichen wir auch bereits das im Nebel versunkene Lindau. Schade, nur 30 Minuten zuvor gab es wohl noch Sonne.

Das Bräuhotel Steig ist bereits über unsere geplante Ankunft informiert und die Steckdosenfrage als auch die Mitnahme von 2 Hunden wurden glücklicherweise positiv bejaht. In der Tat hatte ich zuvor eine sehr zeitintensive Suche nach einer für unsere „Sonderwünsche“ gerechte Unterkunft verbracht und NICHTS weiteres von Lindau bis Bregenz gefunden. Danke Bräuhotel!

Während Bob & Bayda gleich in einen Tiefschlaf versunken sind, ruft mich die Arbeit und Pilotin Gudrun geht „shopping“. Doch die vergessene Yogamatte lässt sich auch in Lindau nicht auf die Schnelle finden. Wir werden weitersuchen.

Der zweite erfolgreiche und letzte Tag in Deutschland neigt sich zu Ende. Marokko, wir sind im Anflug:-)