31.12.2012 Happy New Year 2013

Seit dem 26.12.2012 ist TWIKE ZORA auf Reisen. Der Reisebericht wird natürlich noch nachträglich geliefert.
Mittlerweile ist TWIKE ZORA in der marokkanischen Wüste angekommen und wünscht allen ein schönes neues Jahr.

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30.12.2012:Wüstentour Tag 5: Thodra-Schlucht-Tinerghir-Erfoud

Gestern Nacht waren wir froh, doch noch einigermassen in der Nähe der Thodra-Schlucht untergekommen zu sein. Nach einem wunderbaren Tag und zwei Reifenwechsel in einer Vollmondnacht will man nichts mehr als eine heisse Dusche und ein Zimmer mit Heizung. Alles war vorhanden und auch TWIKE ZORA kam ausgeruht und geladen zum Frühstück. Äh nein, das Frühstück wurde später nachgeholt. Jetzt also heisst es auf zur Thodra-Schlucht.

Die Strasse hinauf zur Schlucht waren leider nicht vergleichbar mit der schön asphaltierten Strasse der Dades Schlucht. Das Spiel „ich versuche sovielen Löchern und Unebenheiten wie möglich auszuweichen“ beginnt. Ich frage mich, ob ich diese „Anstrengung“ nochmals auf mich nehmen würde, oder besser ausgedrückt, meinem TWIKE zumuten würde.

Es ist touristisch einiges auf der Strasse los, Reisebusse als auch touristische Minitransporter tummeln sich mit dem TWIKE um die löchrige Strasse herum. Viele kleine Aubergen und Unterkünfte reihen sich aneinander, viele Touristen sind mit Spazierstock, sprich zu Fuss unterwegs. Ich sichte auch immer mehr Japaner, ein in der Heimat Agadir eher seltener Anblick. Aber der Wandertourismus/Aktivtourimus scheint hier gut zu funktionieren.

Ankunft Thodra-Schlucht:

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TWIKE ZORA scheint der Schlucht Konkurrenz um die Aufmerksamkeit zu bieten:

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Willkommen in einer anderen Welt:

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Auch dem internationalen Klettertourismus ist die Thodraschlucht ein Begriff. Anscheinend existieren über 150 verschiedene Routen, viele Routen davon bereits gesichert;

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TWIKE ZORA erreicht mit seiner natürlichen Charme auch die einheimische Population:

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Die Bäuche beschweren sich mittlerweile über das ausgelassene Frühstück. Auf dem Rückweg wurde somit bei diesem niedlichen „Hobbitcafe“ Halt gemacht, um sich für den noch anstehenden ereignissvollen Tag zu rüsten:

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Zurück in Tinerghir wurden alle noch zur Verfügung stehenden löchrigen Schläuche zu erneut funktionsfähigen Schläuchen à la marocaine verwandelt:

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Und wieder Fahrt aufnehmen. Das Tagesziel kristallisiert sich heraus. Erfoud.

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In Erfoud gönnen wir uns etwas Luxus und liessen uns in dieser wunderschönen (aber sehr großen) Kasbah nieder:

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29.12.2012: Wüstentour Tag 4: El-Keela M’gouna- Dades-Schlucht – Thodra-Schlucht

Es war eine sehr sehr kalte Nacht, und folgender Blick am nächsten Morgen hat mir bestätigt, dass ich nicht nur schlecht geträumt habe. Es herrschte wohl eine EISESKÄLTE letzte Nacht:

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Bin gespannt bis wohin wir es heute abend schaffen. Es stehen zwei beeindruckende Schluchten auf dem Tagesprogramm.

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Die ersten Kasbahs kommen in Sicht:

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Auf dem Weg zur Dades Schlucht kamen wir an einer uns sehr beeindruckenden Lodge vorbei.

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Wir hielten an uns liessen es uns nicht nehmen diese von innen zu besichtigen.

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Wir waren bezaubernd und beschliessen hier vielleicht auf den heutigen Rückweg bei Einbruch derP1100895 Dunkelheit einzukehren. Aber eigentlich sollten wir  noch bis zur Thodraschlucht gelangen. Wir werden sehen. Erst Mal weiter die Dades Schlucht hinauf.

Schon nach wenigen Kilometern flussaufwärts thronen imposante Kasbahs in dem von roten Felsen umrahmten grünen Flusstal. Auf dieser Strasse weiss man vor lauter Kontraste nicht wo man seine Blicke hinrichten soll.

Hier ist eindeutig auch der Weg das Ziel. Dies erinnert mich  an die Tour nach Ain-Benhaddou. Dort wiederum war nur der Ort das Ziel. Ich präferiere ersteres.

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Der Magen knurrt, und der von TWIKE Zora ebenfalls. Da kommt uns das Restaurant Kasbah de la Vallée gerade richtig. Freundliches Personal und selbstverständlich war es kein Problem für TWIKE ZORA eine Portion Strom zu erhalten:-).

P1100899 Magen gestärkt, dann mal auf weiter die Schlucht entlang. Die Sonne fängt bereits an langsam unterzugehen.

Und dann der sagenhafte Aufstieg:

Dades Schlucht 3

Das TWIKE ist einfach toll und es macht so viel Spass, speziell bei guter Strassenqualitäten und einem spektakulärem Panorama. Hier war alles geboten und dazu dieser beeindruckende Aufstieg. Unvergesslich.

Wir kommen der Schlucht näher. Et la voilà:

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Die Tage enden hier im Winter leider allzuschnell. Wir begeben uns auf den Rückweg. Wir überlegen kurz ob wir in der oben erwähnten Unterkunft einkehren wollen, schliesslich will keiner mehr von uns nachts auf Unterkunftssuche gehen und die kalte Nacht und die schlechte Hotelwahl vom Vortag sitzen uns beiden noch im Nachen. Doch wir beschlossen wenigstens noch bis zum Anfang der Thodraschlucht in der Dunkelheit zu fahren.

Hierbei kamen wir bei den sogenannten „Affenfelsen“ vorbei. Beeindruckend was die Kraft des Wassers alles formen kann:

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Nachtsfahrten sind in Marokko nicht empfehlenswert. Erstens kann eine phänomenale Landschaft nicht wahrgenommen werden und zweitens passierten meisstens immer nachts erfahrungsgemäß kleine TWIKEpannen. TWIKE ZORA, was willst du uns mit den Pannen mitteilen?

Zisch, Reifen platt. Aber das sollte überhaupt kein Problem sein. Denn bei solch einer Tour, die selbstverständlich gut vorbereitet ist:-), darf natürlich ein „Pannenspray“ nicht fehlen. So toll und einfach es sich anhört, der Schaum wird ins Ventil eingespritzt und soll anscheinend das vorhandene „Löchlein“ stopfen und ein Reifenwechsel in einer wunderschönen Vollmondnacht verhindern.

Das Wunder geschah (der Schlauch musste trotzdem einige Tage bei einem erneuten Platten gewechselt werden), aber das zweite Wunder geschah ebenfalls:-). Wir fuhren nicht einmal 500m als sich beim Fahren erneut ein Verhalten einstellte, dass an ein schwimmendes Boot erinnert (Zeichen für einen Platten). Mein Beifahrer konnte es nicht glauben, stieg verärgert aus dem TWIKE aus und….

…..schaute mich erleichter an. Nein, der Reifen sähe gut aus:-). Mmh, dann vielleicht der andere Reifen? Und….

ja, seltsame Zufälle gibt es. Kein Pannenspray mehr, kein Ersatzschlauch mehr…erinnert mich an einen schlechten Film oder an die Szene, bei der mit einem leeren Benzinkanister auf das nächste Auto gewartet wurde.

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Also: Daumen nach oben und versuchen um 21Uhr in der marokkanischen Wüste den kaputten Schlauch flicken zu lassen.

Aber hey, auch das haben wir (TWIKE ZORA und ich, so abenteuerabgehärtet wie wir sind) geschafft. Meine einzige Sorge galt nur die ganze Zeit meinem Beifahrer, den ich alleine mit dem TWIKE am Strassenrand der Wüste habe im wahrsten Sinne des Wortes stehen lassen…

Er schien ganz erleichtert bei meiner Rückkehr:-)

28.12.2012. Wüstentour Tag 3: TICHKA – Aït-Ben-Haddou – Ouarzazate – El-Kelâa M’Gouna (Rosenthal marokkanisch)

nach Rosenthal

Dadurch das wir am Vortag erst am Nachmittag aufgebrochen sind, erreichten wir die Spitze des Tichka (2260m) anstatt mit Sonnenscheinbegleitung mit Mondschein.

Tichkamondscheinfahrt

Wir beschlossen, dass es unklug wäre, das einzigartige Panorama im Dunkeln zu durchfahren und schlugen unser Nachtlager bei einer hübschen kleinen Raststätte (klein ist übertrieben, hier halten bestimmt mehrere Reisebusse am Tag an) TICHKA PALACE (bei Agouim) auf.

Wir wurden sehr herzlich empfangen, das TWIKE bekam seine Steckdose und wir unseren „Privatkachelofen“ (Gasheizer) neben unsere kalten Glieder geschoben. Kurze Zeit später kam bereits die dampfende Gemüsesuppe mit frischem Brot sowie die Tarjine. Frische Clementinen rundeten die exzellente Mahlzeit ab. Time to go to bed. Da TICHKA PALACE nicht für Übernachtungsmöglichkeiten ausgerüstet ist (warum eigentlich nicht?)durften wir im Riesensalon schlafen:-)

Frühmorgens macht sich der Temperaturunterschied Sonne und Nichtsonne bemerkbar. Also schnell auf die Sonnen&Panoramaterrasse, um das leckere Frühstück einzunehmen:

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Panoramablick:

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Aller Abschied fällt schwer. Schön wars:-)

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Wir sind schon wieder später dran als gedacht…aber „Urlaub“ soll ja kein Stress bedeuten…somit kann aber auch nicht planen. Also lautet die Devise von nun an, Ziel 1 Merzouga und Ziel 2 Agadir ohne genaue Zeitangaben.

Unser nächstes Tagesziel wird  Aid Benhaddou sein. Dieses Dorf am Fusse des Atlas gelegen, auch als Ksar bekannt, scheint eine Tourismusaktion zu sein. Bereits auf dem Hinweg überholte uns ein Tourismusbus nach dem anderen sowie unzählige kleine 9 Sitzer Tourismustransporte. Wie schaffte es dieses Dorf zu einer Tourimusattraktion zu werden? Schliesslich liegt es abseits der  „Strasse der Kasbah“ begleitet mit einer schlechten Piste. Hier gilt wohl das Motto „der Ziel ist das Weg“.

Auf unserem Weg standen sich auf einmal „David und Goliath“ und  gegenüber:

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Zum einen kann man sich die Tourimusströme durch die Bekanntheit des Dorfes als Kulisse für mehrere Filme gedient zu haben erklären. Hierfür wurden oftmals Teile des Dorfes restauriert, wie z.B. für folgende Filme: Sodom und Gomorrha (1962), Lawrence von Arabien (1962) Kundun (1997), Die Mumie (1999), Gladiator (2000), Alexander (2004) und Prince of Persia: Der Sand der Zeit (2010).

Des Weiteren wurde das Dorf 1998 von UNESCO in die Liste der Weltkulturerben aufgenommen:

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Die meissten Touristen sehen das Dorf aus dieser Entfernung. Auch wir reihen uns hier mit dem TWIKE in die bereits vorhandene „Fahrzeugschlange“ ein.

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Jedes neue „Tourifahrzeug“ begutachtete erst Mal dieses seltsame Fahrzeug, was irgendwie von den Astronauten vergessen wurde:-). Nein, als Konkurrenz zu Ait Benhaddou wollte sich TWIKE ZORA bestimmt nicht sehen. Da uns der Tourimusstrom etwas zuviel wurde, beschlossen wir  das berühmte Dorf nicht zu Fuss zu erkunden und uns wieder auf unsere eigentliche Route zu begeben.

Ein letztes Begutachten auch von Seiten der Einheimischen:

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Der nächste Halt fand in Ouarzazate statt. Ouarzazate ist ebenfalls in der Filmbranche zuhause. Mehrere Filmstudios sind hier aufzufinden, unter anderem die Atlas Corporation Studios, gegründet 1983. Unter anderem wurden hier die Filme „Der Gladiator“ und „Die Päpstin“ gedreht.

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Mehr Informationen zu Ouarzazate im Allgemeinen und zu seinen Filmstudios in weiteren sehr schönen Artikeln von einem weiteren

Marokkobewunderer:

http://trekking-marokko.de/index.php/ouarzazate-und-das-cineastische-marokko/#more-2618

http://trekking-marokko.de/index.php/bad-girls-in-ouarzazate/

http://trekking-marokko.de/index.php/startschuss-fur-solarkraftwerk-in-ouarzazate/

http://trekking-marokko.de/index.php/dokumentation-desertec-strom-aus-der-wuste-energie-fur-europa/

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Ansonsten ist Ouarzazate als Garnisonsstadt bekannt und mittlerweile macht es sich einen Namen auch in Deutschland durch das Jahrhundertprojekt namens DESERTEC. Ziel dieses Projektes ist irgendwann Europas Strombedarf zu einem gewissen Prozentsatz mit dem „Ökostrom“ aus der Wüste Marokkos zu versorgen.

Noch ist nicht alle Tage Abend und wir „pedalierten“ weiter. Es scheint, dass wir gerade noch  das Dorf El Kelaa des M’gouna erreichen können. Eine annähernde Übersetzung wäre das Rosenthal. Dieses Dorf ist unter anderem bekannt für das überall in Marokko erhältliche Rosenwasser und Rosenöl.  Es werden anscheinend zur Haupterntezeit  täglich von etwa 4200 km langen Rosenhecken ca. 400 Tonnen Rosenblüten geerntet und in zwei Fabriken zu Rosenwasser verarbeitet. Rosenthal in Deutschland ist übrigens die Geburtsstätte von TWIKE ZORA. Es hätte somit alles gut ausgehen können…wenn wir uns nicht dermassen in unserer Unterkunft getäuscht hätten…eigentlich hatten wir alles richtig gemacht. Die Unterkunft sah gut aus, auf den ersten Blick…doch erst auf den zweiten Blick teilte uns der Heizkörper an der Wand mit, dass er mehr oder weniger nur zur Zierde bereitstand. Hierbei sei erwähnt, dass es Ende Dezember in der Wüste sehr sehr kalt werden kann, da helfen auch drei Decken nicht mehr. Ok, der Preis wurde heruntergehandelt. Waren wir nun glücklicher? Nein. Gut, dann mal schauen was das Restaurant zu bieten hat. Wir scheinen die einzigen Gäste zu sein, bis auf ein weiteres Pärchen, das ebenfalls nicht mehr in der Nacht weiterfahren wollte. Es gab anscheinend nur „totes Tier“ zum Essen. Nicht gut für Vegetarier. Wir zogen in die nächstgelegene Essensküche. Es war noch genau eine Tarjine vom Mittag übrig. Bibbernd versuchen wir diese zu geniessen. Nein, der Abend kann nicht mehr gerettet werden. Also sich schnell im Bett warmzittern und von den wärmenden Sonnenstrahlen des nächsten Tages träumen.

27.12.2012:Tour Agadir-Merzouga-Agadir Tag 2: Ziel Ouarzazate

Marrakech - Agouim

 

Marrakech. Gestern angekommen und in einem typischen marokkanischem Riad untergekommen:

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Wir beschlossen, dass TWIKE ZORA zum Frühstück direkt am „Großen Platz“ von Marrakech, dem Djemaa el Fna (Platz der Gehängten) einzuladen. Tatsächlich hatten wir hier am Vortag die Genehmigung der Hotelbesitzerin des CTM Hotels eingeholt, das TWIKE direkt vor ihrem Restaurant „Les Prémices“ laden zu können. Die Ladezeit war nicht nur für uns interessant:

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Auch von der gegenüberliegenden Dachterrasse hatte man einen hervorragenden Blick:

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Verspätet fuhren wir aus Marrakech raus. Hier ein letztes Bild:

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Das Tagesziel war eigentlich Ouarzazate, welches 240km von Marrakech liegt. Das dürfte für das TWIKE ZORA eigentlich kein Problem sein. Eine Reichweite von 150km schafft es, einmal kurz Zwischenladen und weiter. Doch im Endeffekt verliessen wir Marrakech erst gegen 14Uhr und es wird bereits gegen 18 Uhr Nacht. Wir kamen also in ein zeitliches Dilemma. Darüberhinaus mussten wir auch noch die Passhöhe des Tizi-N’Tichka überwinden. Der Tizi-n-Tichka ist einer der zwei großen Pässe über den Hauptkamm des Hohen Atlas. Er befindet sich auf der Verbindungsstrasse N9 zwischen Marrakesch und Quarzazate.

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Auch wenn es keiner dem TWIKE ZORA zugetraut hatte, das TWIKE schaffte es problemlos hinauf. Eine wunderschöne Landschaft gekoppelt mit einer gut fahrbaren Strasse, wunderbar für hoffentlich weitere TWIKEtouren befahrbar.

26.12.2012 TOUR AGADIR-MERZOUGA-AGADIR Tag 1 Ziel: Marrakech

Früh morgens (halb sechs!) beginnt TWIKE ZORA sein nächstes Abenteuer. Geplant ist die Tour Agadir-Merzouga-Agadir zusammen mit einem Begleiter aus Deutschland. Treffpunkt gegen Mittag beim Flughafen in Marrakech. Da TWIKE ZORA 85km/h fahren kann, möge man meinen, dass die 240km nach Marrakech in 3h möglich seien. Doch TWIKE ZORA besitzt eine Reichweite von 150km,so dass ein Ladehalt notwendig ist.

Der erste Ladehalt findet bereits 25km nach Agadir statt. Die letzte Tankstelle vor der Autobahn in Richtung Marrakech ist unser erster Frühstückshalt. Es gilt Kraft für den Aufstieg zu sammeln, da zwischen Agadir und Marrakech der Antiatlas verläuft. Immer noch im Dunkeln beginnen wir anschliessend den Anstieg dem Sonnenaufgang entgegen.

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Bei Tageslicht erreichen wir nach 120km die Autobahnraststätte Imintanoute. Jetzt heisst es nochmal Kraft tanken für die letzten 120km. Während der Ladezeit fange ich an TWIKE ZORA auf „Hochglanz“ zu bringen. Fenster putzen, Karrosserie polieren, schlussendlich darf auch der Innenraum nicht vergessen werden. Ein schöner Tag, blauer Himmel, der Anfang einer Ferienwoche, doch dann sehen meine Augen einen Riss am TWIKE.

Es wird mir etwas anders…ein „Unglück“ hier in Marokko mit dem TWIKE kann das „Abenteuer“ TWIKE ZORA schnell ein Ende setzen…jetzt aber erst mal nach Marrakech…alles weitere wird sich hoffentlich klären…

25.12.2012: Weihnachtsfeiertagkurzfilm mit TWIKE ZORA

Im März 2012 begab sich TWIKE ZORA in die südliche Sahara in Richtung Grenze Mauretanien. Von Agadir bis nach Boujdour wurde es von einer Mitarbeiterin von TWIKE gefilmt und es entstand folgender Kurzfilm:

Danke Barbara, TWIKE ZORA dankt ebenfalls:-)

24.12.2012: Weihnachtsgrüße nach Deutschland

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Rechtzeitig für den Heilig Abend macht sich TWIKE ZORA auf, um den „Bescherungstisch“ abzuholen. Ob dieser Tisch wohl in das TWIKE reinpasst? Es wird gewettet. Ein jeder verneint. Und was passiert dann….?:

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Wie kommt es dazu? TWIKE ZORA gewinnt die Wette, in dem es Trick 17 anwendet und den Beifahrersitz in den Kofferraum verlegt. Klein aber fein das TWIKE ZORA, und intelligent:-)

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Danke an Aziz für die wunderbare Konstruktion meines „Weihnachtsbescherungstisches“

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So, nun aber nach Hause, schliesslich muss das Weihnachtsdinner noch gekocht werden:

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Fast fertig. À table, à table….Essen, Bescherung, Schlafen???

Eher nicht, denn es gibt noch die WEIHNACHTSTWIKETOUR zum Vorbereiten. TWIKE ZORA fährt nämlich morgen inchallah in den Urlaub. Erst nach Marrakech und dann auf in die Wüste nach Merzouga

23.12.2012. TWIKE ZORA und die letzten Weihnachtsbesorgungen…

Letzter Tag vor Weihnachten. TWIKE ZORA hat sich aufgemacht, um auf den 40km von Agadir entfernten Suq in Bilfaa die letzten“Weihnachtsvorbereitungen“ zu treffen. Und wie man sieht hat TWIKE ZORA genau die richtige Größe:-) Selbst der Weihnachtsbaum à la marokkanisch passt perfekt in das TWIKE. Super TWIKE ZORA!

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21.12.2012: TWIKE ZORA erneut als Gast auf der Ecolodge ATLAS KASBAH

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                                  Atlas Kasbahhttp://www.atlaskasbah.com/gr/

                                  „Die Einzigartigkeit der Atlas Kasbah liegt darin begruendet, dass unsere Dienstleistung Nachhaltigkeit, Innovation, Respekt

                                   fuer die Umwelt und die Wertschaetzung der lokalen Berberkultur vereint.“

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                                  Heute habe ich mir als Arbeitsplatz die Atlas Kasbah ausgesucht und nebenbei die schöne Aussicht genossen.

                                  Nicht zu vergessen, heute ist Freitag – traditioneller Couscoustag in Marokko

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                                  Und zur Erholung von der „Arbeit“  hatte ich die Qual der Wahl. Sonnencouch oder Pool?

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                                  Der Pool wird übrigens – wie es sich für eine Ökolodge gehört – nicht mit Chlor gesäubert, sondern mit Salz!!!

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                                 Abwasseraufbereitungsanlage. Benutztes Wasser wird nicht verschwendet, sondern hier wieder aufbereitet und

                                 z.B. als Toilettenwasser oder zur Bewässerung erneut eingesetzt. BRAVO!!!

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                                  „Die Einzigartigkeit der Atlas Kasbah liegt darin begruendet, dass unsere Dienstleistung Nachhaltigkeit, Innovation, Respekt

fuer die Umwelt und die Wertschaetzung der lokalen Berberkultur vereint.

Um diese Ziele zu erreichen beachtet unser Konzept folgende Dinge: schonender Umgang mit Wasser und

Energie,  Abfallvermeidung, verantwortungsvoller Einkauf, die Integration in die Umgebung und die Vermittlung einer

umweltfreundlichen Lebensweise.“

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„Folgende Konzepte haben wir umgesetzt:“

  • Schonender Umgang mit Wasser
  • Schonender Umgang mit Energie
  • Abfallvermeidung und -wiederverwertung
  • Integration in die Landschaft
  • Vermittlung von Umweltbewusstsein

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Auch danke ich dir Mbark, für deine Zeit mir Pflanzenableger für meine Wohnung auszusuchen.

Und zuletzt natürlich auch dir TWIKE ZORA, für deine Geduld und dein Ausbeharren auf diesem schönen Parkplatz.

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