23.02.2012: Beim „TWIKE“schneider

Ein „kleines“ Problem hier in Marokko sind die neugierigen Kinder, welche es auch mal zu Stande bringen, beim Versuch das TWIKE zu öffnen, diverse Klettverschlüsse den Garaus zu machen.

Der „TWIKE“ schneider repariert den vorhandenen Schaden inklusive einer Doppelnaht für die nahe Zukunft:-)

Gleichzeitig habe ich eine massgeschneiderte Tasche in Auftrag gegeben für den Kofferraum als mir auch Gedanken gemacht die Rücklehnen der TWIKEsitze mit folgendem Stoff zu überziehen:

Ein Rücksitz mit dem roten Stoff und der andere mit dem grünen Stoff. Dieser Stoff wird in Marokko für die Herstellung der Hochzeitszelte verwendet….also ein kleiner marokkanischer Touch für das TWIKE. Man könnte auch noch kleine Taschen einnähen lassen.

Des Weiteren geht mir durch den Kopf, den Mittelteil des TWIKEs mit Ziegen- oder Schafsfell überziehen zu lassen….Gedanken einer Vegetarierien…..:-(

22.02.2012: Aussicht von meinem vorübergehendem Zuhause

In Agadir bin ich zur Zeit bei zwei Freundinnen untergekommen. Da ich noch relativ viel unterwegs bin, plane ich erst ab April in meine eigenen vier Wände einzuziehen.

Typische marokkanische Häuser in der Region von Südmarokko haben eine wunderschöne Dachterrasse, die jedoch hauptsächlich zum Wäscheaufhängen benutzt wird…ich bin da eine Ausnahme, in dem ich mir mein Outdoorbüro dort einrichte:-)

21.02.2012: Die Hochzeitseinladung ruft

Anfang April bin ich zu einer Hochzeit in der Wüstenstadt Zagora eingeladen.

Zu einer marokkanischen Hochzeit gehört, dass sich die Braut während des Abends 5 Mal umzieht. Doch auch die Eingeladenen können bis zu 3 Mal ihre Tracht, den „Koftan“, wechseln.

Anbei eine kleine Auswahl:

19.02.2012: Sonntagstour am Strand entlang

17.02.2012: Erster Strafzettel

Uiuiui, das TWIKEfahren kann in Marokko ziemlich teuer werden.

Ein Polizist am Strassenrand winkt mich herbei. Ok, dachte ich, eine weiterer neugieriger Polizist. Doch das Verhalten war anders. „Ihre Fahrzeugpapiere und den Führerschein“ kam es mir zur Begrüßung entgegen. Was ist das denn für ein Ton? „Was denn vorgefallen wäre“ entgegnete ich?
„Haben Sie denn die Verbotsschilder nicht gesehen? Sie dürfen in diese Strasse nicht einbiegen. Das macht dann 700Drhs“ Uuups, er hat recht….dabei ist das eine große zweispurige Strasse….aber die geht am Königsgarten vorbei….und es ist somit nicht erlaubt….mein Fehler, aber 700drs….das sind 70Euro. Die hatte ich auch nicht dabei. Dies teilte ich ihm mit. Dann wird folgendermassen fortgefahren. Man hinterlegt seinen Führerschein, und wenn man die Gebühr am Kommissariat bezahlt hat, bekommt man seine Fahrerlaubnis zurück. Ich druckste herum, er druckste herum. Ich bin mir sicher, er hoffe, dass ich ihm einen 100drh Schein zustecke. Aber selbst diese Geldsumme trug ich nicht bei mir. Und eines meiner Prinzipien hier lautet, keinen Anteil an der hiesigen Korruption beizutragen. Aber wenn man die Wahl hat zwischen 10 Euro und 70 Euro??? Aber die Wahl hatte ich ja nicht, da ich kaum Bargeld dabeihatte….

Ich druckste weiterhin herum, fing an die Nummer eines Freundes zu wählen, der bei der Polizei arbeitet. Er fragte nach dem Namen des Freundes. Anschliessend liess er mich ohne Strafe weiterfahren….

Ohne Kommentar…nochmal Glück gehabt….aber hilft dieses Verhalten Marokko weiter? Mir in diesem Fall schon, und vielen weiteren wohl ebenfalls!

15.02.2012: Hafentour

Endlich am Hafen. Ohne Probleme durfte das TWIKE im Hafen eine Rundfahrt machen:

Europäische Verhältnisse in der Marina Agadir:

13.02.2012:

Das TWIKE darf sich durchaus sehen lassen in der High Society Agadirs:

Ohhh, weitere Elektrofahrzeuge:

Nachts auf dem Hausberg Agadirs:

12.02.2012: Erste Testfahrt mit frisch „operiertem“ TWIKE

Es folgte eine fast 200km lange Fahrt.

Zuerst ging es 60km an der Küste von Agadir nach Tamri entlang:

Zerstörung von illegal gebauten Häusern:

11.02.2012: Erfolgreiche TWIKEoperation

Nach einer erfolgreichen Twikeoperation macht das TWIKE ZORA die marokkanischen Strassen wieder „unsicher“.

Gestern kam endlich der „TWIKEchirurg“ aus Deutschland eingeflogen, welcher sich heute an die erfolgreich durchgeführte TWIKEoperation begab.

Erfolgreiche „Herztransplantation“:

Meine „marokkanische“ Konstruktion des TWIKE „Aufhalters“ hat jetzt auch ein Ende.

Ein letztes Gedenkfoto:

06.02.2012: Im Mittleren Atlas bei Familie

Nach der etwas anstrengenden Busfahrt ging es endlich auf Hundesuche. Der 1.Tag war ohne Erfolg:-(

Am 2. Tag ging es aufs Land um Familie zu besuchen. Aufs Land zu gehen, heisst erst Mal einen geeigneten Transport zu finden, das heisst einen Pickup. Am Sonntag war Suk, sprich Markttag in Khenifra, somit war es einfach einen entsprechenden Transport zu finden. Durch Zufall fand ich einen Nachbarn, der mich bis vor die Haustür fuhr 🙂 Ungefähr 1h Fahrt auf Piste mit mehrmalingen Halten, da alle auf dem Land Bestellungen bei ihm aufgegeben hatten , und die Ware nun von Hof zu Hof abzuliefern.

Säcke voll mit Kartoffeln, Zwiebeln, Tomaten, Mandarinen…

Leider habe ich nicht soviele Fotos gemacht….Zeichen des Respekts….und auf dem Land bedeutet eine Kamera schon sehr viel…ich zeige mich gerne einfach…und bin es ja in der Tat auch.

Eigentlich wollte ich nur einen Tag auf dem Land bleiben, und die restlichen Tage mit der Suche nach dem Hund verbringen….doch der nächste Pickup zurück in die Stadt ging erst
4 Tage später….

Demzufolge haben mich die Kinder und das Oberhaupt der Familie mich am zweiten Tag per Esel zurück auf die große Strasse gebracht.

Ohne erfolgreiche Hundesuche ging es wieder zurück nach Agadir. Dafür habe ich nun mehrere Hundephotos ausgedruckt und verteilt…..vielleicht klappt ja die deutsche Art und Weise der Suche in Marokko.

Die Rückfahrt war etwas angenehmer als die Hinfahrt. Hatte zwar erneut keinen Fensterplatz ergattert….bin über Nacht gefahren und kann nur schlafen, wenn ich mich anlehnen kann…

Ein Chauffeur, der mir partout mein Essen an der Raststätte nicht bezahlen lassen will, eine freundliche nette Dame neben mir…ausreichend Platz sowie keine Beschwerden von vorne und hinten:-)

Auf dem Land sein, heisst hier fernab der Zivilisation, fernab von fliessendem Wasser und Elektrizität, als auch einem Handyempfang:-)