27.11- 29.11 Tour de Freiburg à Fribourg (Suisse)

So, nach der Abschiedsfeier, welche sich sage und schreibe bis 7:30 am nächsten Morgen hinzog….wurden erst einmal wenige Stündchen geschlafen, bevor es gegen 16 Uhr mit Twike und Philip Richtung Basel ging. Der Stromadapter für die Schweiz wurde selbstverständlich am Vortag noch angeschafft.:-) Vollgeladen ging es los.

Auf der Hinfahrt nach Basel erinnerte sich Philipp noch daran, dass es vielleicht noch ganz sinnvoll sein könnte, etwas Nahrhaftes zu besorgen. Also rein nach Basel City. Oje oje, wie war das nochmal mit Strassenbahnvorfahrten…..Na ja, ging ja noch alles gut. Gelbe Zebrastreifen….das bedeutet, halten an Zebrastreifen ist in der Schweiz Pflicht…und dementsprechen bewegen sich die Menschen auch, da wird ohne nach rechts oder links zu schauen einfach der Weg fortgesetzt….Die Größe vom Twike ist perfekt….Parkplatzsuche kaum ein Problem, ich parke einfach dort, wo andere dran vorbeifahren würden.

Kleiner Tipp für den Heisshunger am So in der Schweiz. Der Coop neben dem Bahnhof SBB hat auch So offen. Perfekt eingekauft, nun kann der Gasherd von Philipp gleich eingeweiht werden….Bei Philipp angekommen hatten wir die Idee, doch mal das Twikefahren ohne Strom auszuprobieren….das klappt, aber nicht den Berg hoch, und es  ist richtig anstrengend. Ich hatte irgendwie den Eindruck, dass er sich nicht  angestrengt hatte…und er teilte wohl diesen Eindruck auf mich bezogen. Aber gut zu wissen, dass man notfalls das Twike auch nur per manueller Handhabe fortbewegen kann.

Anschließend genoss Philipp noch seine erste Fahrstunde….ich glaube ich habe noch nie so verkrampft im Twike gesessen, schon ein komisches Gefühl dem anderen ausgeliefert zu sein, und im Notfall nicht eingreifen zu können, aber Phillip hat das gut gemacht!

Das mit dem Laden hat auch geklappt. Aus dem obersten Stockwerk haben wir das 20 m Kabel zum Twike geleitet. Asche über mein Haupt, keine Photos:-(. In der Scheiz kann man nur mit 8 A laden, es war also klar, dass es die Nacht hindurch laden würde.

Am nächsten Tag ging es dann alleine weiter Richtung Fribourg. Kurz vor Fribourg hab ich nochmal 20 Minuten nachgeladen….für alle Fälle.

Mmh, da war eine Tankstelle, aber ohne Strommöglichkeit und dann bin ich einmal um den Block gelaufen und habe diesen Laden gefunden…da war neben den Kühlschränken noch eine Steckdose frei…..

So, dann weiter, noch 15km bis nach Fribourg. Eigentlich war ich ja in Fribourg verabredet…aber irgendwie hat das nicht geklappt….gestern abend hatte ich noch die Zusage, aber bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Adresse, die ich in mein Navi eingeben hätte können, also erst einmal Richtung Zentrum.

Und Strom brauche ich auch! Eine Vollladung für die Heimfahrt. Und sieh mal einer an, durch Zufall einen E-Parkplatz gefunden.

Mmh, zu  früh gefreut…die Steckdose befindet sich in einem verschlossenem Kasten…warum da nicht steht,  wo man den Schlüssel abholen kann?

Ok, ich bin in das Cafe gegenüber und habe nachgefragt. Ein Mitarbeiter hat mir versichert, dass dort auch immer so ein „Auto“ wie meines zum tanken steht. Ich sollte doch nochmal nachschauen, es wirklich nicht geht…..ok, beim zweiten Mal nachschauen ging der Kasten immer noch nicht auf….ich brauche einen Schlüssel. Ich also nochmal zurück. Der nette Mitarbeiter überrascht, aber durchaus hilfsbereit. Er sprach gleich Gäste an, die der Feuerwehr in Fribourg angehörten. Diese schauten sich die Problematik gleich vor Ort an. Aber auch sie fanden keine Lösung und riefen daraufhin die örtliche Polizei an….oje oje,wo bin ich da hineingerutscht….diese wussten aber auch von nichts….und ich solle doch mal an der Touristeninformation nachfragen….

Gesagt getan. Dort war man jedoch ebenfalls überfragt. Man sei ja schon viel gefragt worden, aber nicht wo ein elektrisches „Auto“ tanken könnte. Ich fragte, ob es eine Möglichkeit gäbe, kurz über Internet auf die Lemnetseite zu gelangen. Dies ist eine Internetseite, welche die Stromtankstellen verzeichnet. Aha, in Fribourg gibt es 3 Stück. Bei einer stand ich aktuell, den Schlüssel muss man jedoch bereits schon vor Ankunft bestellen, sehr ungeschickt. Stromtankstelle Nr. 2 befindet sich in der Nähe, anscheinend!!! ohne Schlüssel. Ok, dann wechsel ich eben den Parkplatz.

Ach nee, auch bei Stromtankstelle Nr. 2 ist ein Kasten drum…..der verschlossen ist!!! Das kann doch nicht wahr sein. Ok, die Touriinfo meinte, dass diese über ein Elektrogeschäft namens GroupE (Schleichwerbung…) betreut wird. Ok, optimistisch denke ich, die haben bestimmt den Schlüssel!!!! Geschlossen!!!! lol. Mittagspause bis 13:30.Gibt es heutzutage noch Mittagspause? In der Schweiz anscheinend schon.

Ok, noch eine Stunde warten….kleiner Stadtbummel gefälligst? Da wird sich aber die Heimfahrt ziemlich verzögern, und es wird wohl Nacht werden….:-(

13:30. Das Geschäft öffnet. Auf die Frage nach den Schlüssel für den Steckdosenkasten zeigten sich fragende Gesichter. Das wäre wohl eine veraltete Adresse im Internet gewesen, denn die Zentrale, die hier früher war ist weggezogen….und die Zentrale hätte freiverfügbare Steckdosen für E-fahrer gehabt. Für diesen E-Parkplatz würde tatsächlich wieder das System Park und Charge gelten, sprich, dass man sich den Schlüssel vorher zuschicken lassen muss. Oje oje. Und jetzt? Die nette Dame ruft die Zentrale an, es kann doch nicht sein, dass man einen E-Parkplatz hat und keiner im Geschäft hätte einen „Notfallschlüssel“. Doch nichts zu machen. Die Zentrale wäre etwa 15 Minuten mit dem Auto entfernt…zu weit für meine Batterien…ok auf lemnet war noch eine 3. Möglichkeit vermerkt….die Universität für Ingenieurswesen. Aber wie ärgerlich trotzdem und wieviel Zeit dafür verloren ging. 14 Uhr und noch immer ohne Strom.

Aber, uups, was ist das denn. Direkt beim Hinausgehen aus dem Geschäft sichte ich an der Eingangstür eine Steckdose…mein Auge scheint mittlerweile auf Steckdosen fixiert zu sein:-)  Also wieder rein ins Geschäft….ja, das wäre eine Möglichkeit, ja, da könnte ich mich dranhängen….mmh, die einzige Sache war, dass ich mit dem Twike auf den Gehweg fahren müsste…ach, die Schweizer Polizei wird das sicherlich verstehen…ausserdem ist das Twike ja auch kein Pkw…

Gesagt, getan…es war etwas ungewöhnlich den Bürgersteig hochzufahren, aber das Twike hat es geschafft…es ist auch nicht rot geworden durch den verdutzten Blick stehenbleibender Passanten. Aber ich durfte wieder mehreren Interessierten Rede und Auskunft stehen, was aber ok war, da das Twike eingesteckt war! Jetzt galt es eh etwa gute 3h zu überbrücken, da ich nur mit 8A mich getraut habe zu laden.

Während meiner Stadttour lernte ich ein junges somalisches Flüchtlingsmädel kennen, welches seit einem Jahr in der Schweiz Asyl erhält. Wir verbrachten eine schöne und interessante Zeit zusammen.

Langsam bricht die Dunkelheit heran, Zeit zu meinem Twike zurückzukehren. Doch ach du Schreck, das waren gerade mal 370V. Na ja,  dann wird halt unterwegs getankt. So, das Navi auf Heimatort eingestellt. Ach du meine Güte, fast 3:30h zu fahren, dass kann ja heiter werden….

Unterwegs merkte ich, wie die Müdigkeit mich langsam einholte und ich auch dabei bin einen Virus auszubrüten. In meiner Notlage fiel mir meine Freundin Sara bei Kölliken ein. Hatte natürlich keine Handynr. dabei. Aber ich änderte mein Navi, und siehe da, nur noch knapp 1h zu fahren. Perfekt. Den Abstecher wage ich. Tanken muss ich aber trotzdem noch. Hier fand ich einen netten Laden neben einer Tankstelle. Die Angestellte bat mir ganz selbstverständlich mehrere Steckdosen an.

Weiter gehts! Mittlerweile war es doch etwas kalt im Auto, so dass ich das erste Mal von meinen 30Minuten Handwärmern Gebrauch mache. Ausserdem habe ich mein Navi auf kürzeste Route eingestellt….das sollte dann auch mit der Stromladung gerade so klappen.

Ja, mein Navi und ich….wir waren gerade dabei uns anzufreunden…kürzeste Route…das kann schon hinkommen. Mein Navi leitete mich dann nachts im stockdunkeln über die Acker….kleine Landstrassen mit roten „Skistöcken“ als Seitenabsperrung….aber dann ging es in den Wald rein….und mein Navi wollte tatsächlich, dass ich rechts in diesen Weg einbiege, der nicht mal mehr asphaltiert war…und nein, jetzt leuchtete auch noch die Batterielampe…fast kein Strom mehr…ja wie passend mal wieder zu mir…ich werde doch bitte nicht gleich im Stockdunkeln mitten im Wald ohne Strom dastehen…ok, zurück!!! noch ein letzter Versuch, vielleicht habe ich ja eine Abbiegung übersehen…und nach 10 Minuten stand ich wieder an dieser Abzweigung…ok, das hat kein Sinn mehr, ich brauche Strom!! Kölliken noch 18 km und mein Bordcomputer zeigt mir 0km an noch zu fahrender Distanz an. Ok, ich habe noch 324 V, aber dass sind auch keine 10km mehr….ok, ich fahre mit erhöhtem Adrenalinspiegel weiter. Es war klar, dass ich hier im Wald keiner Tankstelle begegnen werde. Ich muss hier wieder raus…und siehe da, 5 Minuten später ein Licht….da steht tatsächlich ein Haus, bewohnt!!!! Die Uhr zeigt 21:00 an. Ok, das ist gerade so grenzwertig, um irgendwo nach Strom zu „betteln“. Das ist übrigens mein erstes Mal gewesen, dass ich „klopfen“ ging. Es öffnete mir ein sehr netter Mensch, der sofort meine Notlage verstand. Uff, einmal durchatmen. Wir gingen Richtung Garage und ich holte meine meterlangen Kabel heraus…doch, wo ist denn jetzt nur dieser Schweizer Adapter hin….ich fand und fand ihn nicht. Der nette Mensch, dessen Name ich jetzt leider vergessen habe…(ich habe dir diese Blockadresse gegeben….vielleicht schreibst du mir einfach nochmal deinen/euren Namen) fing ebenfalls an in seinen Utensilien nach einem deutschen Adapter zu suchen für sein Schweizer Verlängerungskabel…doch beide erfolglos. Das gibt es doch nicht…hab ich doch anscheinend tatsächlich beim letzten Stromtanken meinen Adapter in der Steckdose steckengelassen. Oje, wird Zeit, dass ich ankomme….Aber ohne Strom? Einen Kanister Benzin hätte er mir anbieten können…..dann der geniale Einfall von ihm, mein Stecker abzuschneiden, seinen Stecker abzuschneiden, und seinen an mein Kabel dranzustecken…so, jetzt weiss ich wenigstens wie das Innenleben eines Steckers aussieht. Also drei Kabel, eins für die Erdung, das kommt in die Mitte, dann das blaue und das rote…das rote nicht so zu empfehlen anzufassen….und…….es klappt….jetzt habe ich ein 5m Verlängerungskabel mit Schweizer Stecker….hui….es läd, wenn auch sehr langsam, da ich nicht über die 8 A in der Schweiz laden kann…..somit wurde ich total durchgefroren zu einem Tee eingeladen. Danke nochmals an dieser Stelle an dich und deine Frau!!!!!!!!!!!!!!!!

Da ich nur noch theoretisch! 18km to go hatte , ging es nach einer halben Stunde weiter…schließlich wollte ich nicht zu spät bei Sara ankommen, da sie nichts von diesem „Überraschungsbesuch“ ahnen konnte. Ausserdem war ich mir auch nicht sicher, ob ich das Haus noch finden würde, und erst recht im Stockdunkeln.

Gegen 22 Uhr kamen Twike und ich in Kölliken an. Wie ich es vorausgeahnt hatte, kann ich mich nicht mehr an dieses Dorf erinnern. Also hielt ich vor der Dorfkneipe und erkundigte mich beim Wirt nach der gesuchten Person. hhhhh mein genannter Familienname half ihm nicht, da anscheinend das halbe Dorf diesen Namen pflegte….uffff, so langsam kam ich an das Ende meiner Kräfte…..nur noch schlafen und was warmes waren meine Gedanken. Da fiel mir ein, dass die Mutter von Sara Lehrerin ist, und wie der Zufall es so wollte, gab es in der Dorfkneipe zu diesem Zeitpunkt eine Lehrerversammlung, und alle zusammen fanden heraus, welche PErson ich meinte…..Super, mit der angegebenen Strasse fand mein Navi auch direkt hin. Mehr Kilometer hätte ich auch nicht fahren können….Ich parkte, und was sahen meine Augen 10m weiter….

 

26.11.2011 Abschiedsparty

Es geht zwar erst in etwa einer Woche los….doch die Party steigt heute abend trotzdem schon!!!

Thinking positive!

Eine Reise nicht nach Jerusalem, aber nach Marokko

Das Projekt „twikingfutureversusmarokko“ nimmt Gestalt an.

Anfang Dezember 2011 soll es über Frankreich, Spanien, Portugal nach Marokko gehen. Mit dem TWIKE natürlich. Frei nach dem Motto „from bike to TWIKE“. Eine kleine Anspielung auf meine letzte Fahrradtour von Barcelona in Richtung der Grenze Mauretaniens.

Ein Ziel unter anderem ist es mit dieser Tour eine der vielen Nutzungsmöglichkeiten des TWIKEs unter Beweis zu stellen. Von vielen unterschätzt, soll das TWIKE auch als mögliches Reisemittel wertgeschätzt werden.

Unter anderem soll ebenfalls die Reaktionen der einheimischen Bevölkerungen hinsichtlich des TWIKEs aufgenommen werden. Insbesondere im Zeitalter der steigenden Benzinpreise scheinen das TWIKE oder Elekrofahrzeuge allgemein mehr als ein Modetrend zu sein. Im Jahre 2012 beginnt in Marokko das Zeitalter des „Wüstenstroms“. Im Sommer 2012 fängt das Desertecprogramm in der Nähe von Ouarzazate mit dem ersten Spatenstichs an, „riesige“ Solar-und Windkraftanlangen in der marokkanischen Sahara zu bauen. Das Ziel von Marokko ist es bis 2020 annähernd 50% des benötigten Energiebedarfs aus regenerativen Energiequellen zu schöpfen. Auch hat Marokko kaum eigenes Erdöl. Schreit es da nicht regelrecht nach TWIKE?

Ein spannendes Projekt. Ich freue mich und bin sehr gespannt. Projektende wird zwischen April und Juni 2012 sein.

In der Zwischenzeit schreiben wir das Jahr 2014.

Ich bin immer noch in Marokko und es hat sich einiges getan. Das TWIKE Projekt in Marokko wurde zu TWIKE MAROC unbenannt.

TWIKE MAROC ist mittlerweile mit zwei TWIKE in Marokko vertreten.

Diese werden aktuell für Batteriehitzetests eingesetzt als auch für Langfahrtentests plus weitere Untersuchungen z.B. das Zusammenspiel von Folierung und Wärme.

 

25.11: Das erste Mal Stromtanken

Wie hervorragend ist das denn!!!!! Eine Stromtankstelle in der Innenstadt von Freiburg, inklusive Gratisstromen und Gratisparken. Während alle PKWs saftige Parkgebühren bezahlen, können jeweils zwei Elektrostromer gleichzeitig parken und aufladen. Gesagt, getan.

Na ja, ich sehe sie, die“Zapfsäule“, aber wie komme ich dahin??? Zufahrt für PKWs verboten. Ok, das trifft mich nicht, ausserdem wäre die Einfahrt auch für ein PKW zu eng gewesen. Selbst für mich kam die Einfahrt zwischen zwei Metallabsperrgittern, Distanz zueinander 1.55m laut Internet, kaum geeignet für das TWIKE vor. Doch ich habe es durchgeschafft. 1. Hinterniss überwunden.

Die erste Stromtankstelle an der Twike Zora tanken darf

MMh, wie jetzt das TWIKEkabel in die Zapfsäule einstecken???? Mein Stecker hat zwei Ausrichtungen, aber in der Säule gab es drei Löcher. Fragezeichen über Fragezeichen. Das kann doch wohl jetzt nicht sein. So knapp vorm Erfolgsereignis des ersten Mal Stromtankens. Der Griff zum Handy. Anruf beim Vertriebspartner in Furtwangen. Tut, tut, tut. Ok, typisch, wenn man mal jemand braucht ist keiner da…..Ok, Anruf bei der Zentrale beim Techniker….keine Verbindung….ok , dann halt Anruf beim Chef persönlich…..der auch sofort dran ging. Supertipp!!!!! Im TWIKE selber gibt es noch eine Kabelstelle, die man „auseinanderziehen“ kann. Da kommt dann auf einmal der erforderliche „Dreierstecker“ zum Vorschein. Perfekt. Tag gerettet, erste Stromtanken erfolgreich:-)

21.11.2011 Heimfahrt von Rosenthal (Marburg) nach Freiburg

Spannend, spannend. Was für ein hektischer Tag. Morgens um halb 8 ging es Richtung Frankenthal, um das Kurzzeitkennzeichen für die Heimfahrt abzuholen. Vorher noch drei SMS Nachrichten vom Chef persönlich empfangen mit identischem Inhalt. Scheint wohl wichtig zu sein. Hinweis doch bitte vorsichtig aus den Waldstücken zu fahren, wegen glatten Strassen. Na, das kann ja heiter werden. Ja, perfekt, erst einmal Eiskratzen. Nach getaner Arbeit und roten Fingern endlich rein ins Twike, hindurch durch eine dicke Nebelwand bis zum Erreichen des Zielortes. Das erste schöne Erlebnis  hatte ich als ich mit fertigem Kennzeichen die Zulassungsstelle verliess. Kurzer Blick nach oben ans Fenster. Drei sich fragende Gesichter schauen mir entgegen:-) Na ja, daran muss ich mich wohl in Zukunft gewöhnen.

Schnell, schnell Richtung Rosenheim. Schon 9 Uhr. Relativ spät, da heute der große Tag der Abfahrt sein sollte. Juhuuu, endlich Nebelfelder weg, die Sonne kommt. Oh weia, zu spät gefreut, ich sehe ja gar nix mehr……was für eine Blendung….ohne Sonnenbrille geht da nix. Entscheidung ist gefallen. Sonnenblenden müssen doch in mein Twike eingebaut werden!!!! Vielleicht für Marokko auch ganz sinnvoll:-)

So, in der Firma werde ich schon sehnsüchtig erwartet. Schließlich sollen ja auch noch Fotos von der Abfahrt inklusive kleine Videosnaps gedreht werden. Und wie jeder Fotograph bekanntlich weiss, gerade morgens ist das Licht super für Aufnahmen geeignet. Also schnell schnell unter die Maske und auf gehts (das war ein Witz!!!!)

Aber die Zeit lief und lief, endgültig schaffte ich es abzufahren gegen 15 Uhr. Oje, oje, war ich doch auf 21 Uhr in Karlsruhe verabredet……

Zu zweit ging es los. Barbara und ich starteten bei blauem Himmel und Sonnenschein, inklusiver Sonnenblenden:-) und befestigter Aussenkameras Richtung Frankfurt. Bei noch verbleibenden angezeigten 30km Strom auf dem Boardcomputer kam die erste Diskussion im Auto auf. Während Barbara dafür plädierte so schnell wie möglich eine Stromladestelle zu suchen, war ich der Meinung, dass es in der nächstgrößeren Stadt es angenehmer sein könnte sich eine Stunde aufzuhalten als in einem kleinen „Kaff“. Na ja, ist ja sozusagen die „Jungfernfahrt“. Ich gab nach. Gelandet sind wir an einer Minitankstelle. Nach netten Nachfragen bezüglich der Stromentnahme und einem Telefongespräch des Angestellten mit seinem Chef gab es grünes Licht. Juhuuuuu. In der Tanke konnten wir uns neben mehreren „Kneipengesellen“ mit Kaffee und Schokolade etwas erholen. Wir zwei Frauen passten zwar nicht richtig in die Kneipenbier-und spielsalonatmosphäre aber wir schlugen uns tapfer. Aus Scherz meinte ich zu Barbara: „Vorbereitung auf Marokko“.

Weiter gehts. Nächstes Ziel: Frankfurt HBF. Das neu gekaufte Navi war neben den Sonnenblenden eine meiner klügsten Entscheidungen der letzten Tage. Ohne Probleme schafften wir es zum Frankfurter HBF. Was für ein feeling mit dem Twike durch die Skyline Frankfurts zu fahren:-)

Am HBF mussten das Twike und ich leider unsere nette Mitfahrerin Twike an das Konkurrenzfortbewegungsmittel namens ICE abgeben:-( AB dort waren wir nur noch zu weit und laut Bordcomputer hatten wir noch Strom für etwa 50km. Also ab auf die Autobahn Richtung Karlsruhe.

Geburt von TWIKE „Zora“

Eindrücke/Impressionen

English

Welcome to TWIKE

TWIKE is tomorrow’s mobility for today’s people.

The TWIKE is an electric vehicle which you can buy today. The first TWIKEs were rolled out 15 years ago. Today there are over 900 TWIKEs on the road, which have together amassed over 30,000,000 km of experience. The TWIKE has been kept up to date and is now fitted with lithium batteries, making it the ideal mode of transport for your daily travels. The TWIKE is efficient, environmentally friendly, attractive and sportive.

85 km / h 200 km Human Power Hybrid

Most TWIKEs are on the road in Germany, Switzerland and the Netherlands.

Francais

Je vous présente le TWIKE

Le Twike :

Le TWIKE est véhicule à deux places. Il allie esthétisme et fonctionalité. L’utilisation de TWIKE dépend de vos besoins. Il peut être utilisé comme voiture navette (domicile-travail avec une bonne autonmie 100 à 230 km). Dans sa version Active, c’est une voiture qui peut aussi convenir aux sportifs puisqu’on peut s’aider des pédales pour avancer et ainsi économiser la charge électrique embarquée (sans toutefois arriver au boulot épuisé). En effet, l’effort est régulier quel que soit le relief rencontré. Beaucoup de détenteur du TWIKE l’uitilse pour le plaisir à voyager à moindre frais (1 euro pour parcourir 100 mk !). Avec la crise pétrolière annoncée et le prix de l’essence qui ne cesse d’augmenter, il y a de quoi adopter un TWIKE. En faisant ainsi, on participe à combattre l’effet de serre qui est un des principaux danger qui menacent notre planète.

TWIKE, c´est la mobilité de demain pour les gens d´aujourd´hui.

Le TWIKE est un véhicule électrique, que vous pouvez acheter déjà aujourd´hui. Les premiers TWIKE sont roulés il y a déjà 13 ans. Aujourd´hui il y a plus que 900 TWIKE qui ont une expérience de plus de 30.000.000 de kilomètres. Le TWIKE est à jour et équipé avec des batteries au lithium pour les chemins quotidiens. Votre moyen de transport idéal.
Le TWIKE est efficace, écologique, chic et individuel.

85 km/h 200 km hybride avec des pédales

La plupart des TWIKE roule en Allemagne, en Suisse et aux Pays-Bas.

Le TWIKE Active : une vraie voiture du sport.

Le Twike roule avec un moteur électrique et des batteries contrôlées par un petit ordinateur embarqué.

Le chargeur turbo et les sièges speciaux sont des équipements de série.

Le modèle Active est équipé, en plus des batteries, d’une transmission à propulsion humaine, à l’image d’un vélomobile.

La force musculaire fait tourner directement les pédales qui font tourner directement les deux roues arrières à l’aide d’une chaine. En jouant sur le derailleur et la fréquence de pédalage on peut atteindre des vitesses qui vont de 25 à 70 km/h en fonction du relief recontré.

La force musculaire peut être utiliée comme vous le souhaitez , et tout le monde peut avancer. Vous n’êtes pas obligé d’être un grand sportif. Mais sans trop forcer le TWIKE atteint sa vitesse maximale rapidement.